Diabetes Typ 2: Ursachen und Entstehung

Im Gegensatz zum Typ 1-Diabetes wird die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2 stark von der Lebensweise beeinflusst: Übergewicht, unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung erhöhen das Erkrankungsrisiko deutlich. Durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, sportliche Aktivität und ein normales Körpergewicht kann das Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken, gesenkt werden.

Auch die Gene sind an der Entstehung beteiligt

Ebenfalls höher als beim Typ 1 ist bei Typ 2-Diabetes der genetische Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Ein Kind, dessen Mutter oder Vater Typ 2-Diabetiker ist, hat ein 30- bis 50%iges Risiko, im Verlauf seines späteren Lebens einmal an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Sind beide Eltern betroffen, steigt das Risiko auf rund 60 %.

Typ 2-Diabetes: Insulinresistenz und Insulinsekretionsdefekt

Zellen brauchen Glukose für lebenswichtige Funktionen. Damit der Zucker durch die Zellwand in die Zelle hineingelangen kann, muss das Hormon Insulin ihm sozusagen „die Tür öffnen“. Bei Typ 2-Diabetikern reagiert die Körperzelle nicht mehr sensibel genug auf das Vorhandensein von Insulin im Blut und nimmt daher weniger Glukose auf. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel, der durch die Nahrungsaufnahme ansteigt, geht nach dem Essen nicht auf den Normalwert zurück. Häufig kommt eine nicht optimale Ausschüttung von Insulin (sog. Sekretionsdefekt) hinzu: Die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schütten das Hormon in zu geringer Menge und verspätet aus.

typ2-diabetiker.com bookmarken

Weitere Artikel im Bereich Entstehung:

Diabetes Typ 2: Ursachen und Entstehung

Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2.

Diabetes-News von Curado.de

  • Schmerztherapie mit Kombination aus Cannabis und Opiaten 11.12.2011
    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.
  • Schmerzgele können Lichtempfindlichkeit verstärken 16.08.2010
    Rezeptfreie Schmerzgele mit dem Wirkstoff Ketoprofen können die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken und zu Hautreaktionen führen. Darüber informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Patienten sollten deshalb ihren Apotheker danach fragen, was bei den individuell benötigten Arzneimitteln zu beachten ist", so Apotheker Dr. Andreas Kiefer, Mitglied der AMK.
  • Wirkstoffpflaster: Nebenwirkungen an Apotheker melden 14.06.2010
    Patienten sollten sich die Anwendung eines Wirkstoffpflasters auch in der Apotheke erklären lassen. Diese Arzneiformen schleusen Wirkstoffe über die Haut ins Blut und werden vom Arzt zum Beispiel gegen Schmerzen oder Alzheimer-Demenz verordnet. Werden Wirkstoffpflaster falsch angewendet, kann es zu Über- oder Unterdosierungen kommen. Die Symptome hängen vom jeweiligen Wirkstoff ab.