Diabetes Typ 2

Diabetes mellitus – umgangssprachlich oft auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet – ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die mit einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels einhergehen. Durch einen absoluten bzw. relativen Mangel an Insulin kommt es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Diabetes Typ 1 vs. Typ 2

Beim Diabetes Typ 1 liegt ein absoluter Mangel an Insulin vor: Die Zellen der Bauchspeicheldrüse gehen nach und nach unter und können daher Insulin nicht mehr (ausreichend) bilden. Der Diabetes Typ 2 ist durch einen relativen Mangel an Insulin gekennzeichnet: Die Bauchspeicheldrüse bildet zwar noch Insulin, die Körperzellen reagieren jedoch nicht mehr auf das Hormon. Dies wird als Insulinresistenz bezeichnet. Darüber hinaus liegt bei Typ 2-Diabetikern häufig ein Insulinsekretionsdefekt vor, d. h. die Ausschüttung des Hormons funktioniert nicht mehr optimal.

Wie viele Diabetiker gibt es in Deutschland?

Bundesweit gibt es rund vier Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind. Das ergaben Untersuchungen des Robert Koch-Instituts (RKI) aus dem Jahr 2005. Rund 80 bis 90 % der Betroffenen haben einen Typ 2-Diabetes. Die Häufigkeit des Diabetes mellitus Typ 2 nimmt mit steigendem Alter zu.

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