Diabetes Typ 2: Therapie

Ein Grundpfeiler der Therapie bei Diabetes mellitus Typ 2 ist die Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Dadurch will man erreichen, dass Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel, die den Verlauf der Erkrankung vorantreiben, eliminiert werden. Auf diese Weise versuchen Mediziner, den Blutzuckerspiegel ohne den Einsatz von Arzneimitteln zu normalisieren und somit Komplikationen und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Da dies jedoch häufig nicht allein ausreicht, um einen optimalen Blutzuckerwert zu erreichen, werden meist medikamentöse Mittel verordnet, um die Therapieziele zu erreichen. Zu diesem Zweck kommen sog. orale Antidiabetika (OAD) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Medikamente zur Behandlung von Diabetes mellitus, die eingenommen – nicht wie Insulin injiziert – werden.

Zu diesen OAD gehört beispielsweise der Wirkstoff Metformin, bisher einziger in Deutschland zugelassener Vertreter aus der Gruppe der Biguanide und seit langer Zeit in der Diabetes-Therapie im Einsatz. Spricht nichts gegen den Einsatz von Metformin, ist es heute Medikament der ersten Wahl. Der Arzneistoff wirkt blutzuckersenkend, indem er u. a. die Glukoseneubildung in der Leber hemmt und die Sensibilität der Körperzellen auf Insulin steigert. Darüber hinaus verringert Metformin das Hungergefühl und erleichtert so übergewichtigen Patienten die Diät.

Reicht Metformin allein nicht aus, kann es mit anderen OAD (z. B. Sulfonylharnstoffe, Alpha-Glucosidasehemmer, Glinide, Insulin-Sensibilisierer) oder Insulin kombiniert werden.

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